Kindertexte

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Das Auto und die Schnecke

Es war einmal eine neugeborene Schnecke. Sie hieß „Glück". Nach einer Woche starben ihre Eltern. Glück war sehr traurig. Sie wusste nicht, dass es Menschen, Tiere und Autos gab. Nach ein paar Tagen sah sie etwas Großes. Das war ein Auto. aber sie ging auf der Straße weiter. Ein Auto fuhr hinter der Schnecke Glück. Der Mann bremste schnell und Glück hatte große Angst vor dem Auto. Glück ging weiter und suchte etwas zu essen. Sie fand Salat und sie aß ihn weg. Da sie noch sehr viel Salat fand, sammelte sie die Blätter und baute sich ein Haus aus Salat. Leider hatte sie noch immer keine Freunde. Nach einem Monat fand sie eine große Schnecke mit der sie sich anfreundete. Sie freute sich sehr, dass sie eine Freundin gefunden hatte und so lebte, die nun schon alte Schnecke Glück, weiter.

Khir Sally aus der 3b


Ein toller Ausflug

An einem Donnerstagmorgen fuhren wir mit einem Reisebus nach Gmünd. Nach einer Weile kamen wir an und suchten einen Busparkplatz. Danach stiegen wir aus und gingen durch den Ort. Auf einmal blieben wir stehen. Unsere Frau Lehrerin begann mit zwei Frauen zu reden. Wir Kinder waren schon sehr gespannt, was jetzt passieren würde. Ein wenig später hörte sie auf zu reden, da sagte eine der beiden Lehrerinnen: „Die 4.b geht mit ihrer Frau Lehrerin zuerst zum Workshop und die 4.a geht mit mir in die „Joan Mirò- Ausstellung“ Was für tolle Bilder! Sie waren sehr farbenfroh und Mirò spielte sehr gern mit geometrischen Formen. Ich wollte gleich meine Kamera auspacken und Fotos machen, doch Fr. Grilz musste zuerst fragen: „Dürfen die Kinder Fotos machen?“ Da sagte Fr. Stockrisser: „Ja, aber ohne Blitz.“ Daraufhin zeigte uns Frau Stockrisser die Ausstellung von Joan Mirò. Anschließend gingen wir zu einem Workshop bei dem wir unsere eigenen Bilder malen durften. Was für ein schöner Schulausflug!

Julius Schöndorfer, 4a


Unser Ausflug nach Gmünd

Wir fuhren am Donnerstag nach Grmünd. Der Bus kam um 8.45h zur Schule. Wir kamen um 10.10h in Gmünd an. Gleich gingen wir in die Stadt. Dann kamen zwei Frauen, sie teilten uns in 2 Gruppen. Wir gingen als erstes in einen Raum. Dort schauten wir auf einem Fernseher die Bilder von Joan Mirò an. Danach malten wir auch Bilder in Joan-Miròs Art. Danach gingen wir ins Künstlerhaus. Da schauten wir wieder die Bilder auf einem Fernseher an. Danach gingen wir in den 2. Stock und da waren sehr viele Bilder von Joan Mirò. Dort erklärte uns eine Frau etwas zu einem Bild. Dann gingen wir weiter in den 3. Stock. Dort waren auch sehr viele Bilder. Auf der linken Seite hing das älteste Bild von Joan Mirò. Dann eilten wir wieder zum Bus. Dort wartete die 4a schon auf uns. Dann fuhren wir eine Stunde zur Schule zurück. Das war ein schöner Ausflug!

Keanu Kienberger, 4b


Das einsame Wiesel

Es war einmal ein herrlicher Sommertag im Wald.
Alle Tiere spielten fröhlich im Wald. Außer einem, dem Wiesel Marc.
Es hockte nur in seinem Bau, weil es keine Freunde hatte.
Plötzlich rief der Waschbär Hektor in den dunklen Bau von Marc : „Komm doch raus, es ist herrliches Wetter zum Spielen.“
Marc sah kurz raus und sagte: „Nein, ich habe sowieso keine Freunde!“
Marc lief zurück in sein Zimmer im Bau und hockte sich in eine Ecke. Hektor krabbelte hinein.
Er suchte und suchte nach Marc, bis er ihn endlich fand.
Hektor packte Marc am Arm und brachte ihn raus.
Marc sah den schönen Wald zum ersten mal.
Er erkundete den tollen Wald und bekam viele Freunde.

Von Rene Gassner 4a VS-12 im Juni 2017


Unser Ausflug nach Landskron

Ich machte mit meiner und der 4. Klasse am Montag, den 15. Mai, einen Ausflug. Wir fuhren mit einem Bus zum Affenberg. Der Herr, der die Führung machte, war sehr nett. Ich lernte sehr viel über Affen. Danach sahen wir bei der Greifvogelschau einen Wanderfalken, einen Habicht, eine Eule und einen Turmfalken. Als wir gingen, schaute ich mir noch ein paar Vögel an. Ich redete noch eine Zeit lang mit meinen Freunden. Als ich wieder im Bus gesessen bin, machte ich mir viele Gedanken über Affenberg und Adlershow. Und ich muss sagen, mir hat alles am Ausflug gefallen.

Martin, 3a


25 Heinzelmännchen

Es waren einmal 25 Schüler und Schülerinnen. Sie hatten gerade die Vierte Volksschulklasse beendet.

Eine Schülerin sagte : “Juchu, endlich sind Sommerferien!“ Sie bastelten bunte Schmetterlinge und freuten sich. Weil alle die vierte Klasse geschafft und gute Zeugnisse bekommen hatten, würden sie jetzt in eine höhere Schule wechseln. Die Freundinnen wollten in das 25 Jahre bestehende Ingeborg Bachmann Gymnasium gehen.

Nun war es endlich so weit! Um halb acht saßen alle in ihren neuen Klassen. Die Lehrerinnen und Lehrer waren noch nicht bei den Kindern. Plötzlich schrie die Älteste von ihnen: “Igitt! Was ist denn das?“ Da schauten auch die anderen in ihren Fächer und trauten ihren Augen kaum. Aus jedem der Fächer kroch ein kleines Heinzelmännchen heraus. Eines von Ihnen sagte :“Wir sind kleine Schulhelfer! Wir helfen euch bei jeder Aufgabe und jedem Test.“

Die Kinder staunten nicht schlecht, denn die Heinzelmännchen halfen ihnen echt bei jeder Aufgabe. So ging es ganze 25 Tage lang.

Eines morgens, als die Schülerinnen und Schüler wieder alleine in der Klasse waren, fragte die Jüngste entsetzt : „Wo sind denn die kleinen Männchen geblieben? Genau heute haben wir ja einen Test!“ Die Kinder suchten lange nach ihnen, bis die Lehrerin herein kam, aber die Männchen waren verschwunden. Jetzt teilte sie jedem Kind einen Test aus. Nervös versuchten die Kinder die Aufgaben zu lösen.

Als danach die Lehrerin den Test kontrollierte merkte sie, dass fast keiner einen Fehler gemacht hatte. Von nun an arbeiteten alle Schüler und Schülerinnen fast fehlerfrei aber immer alleine und mit viel Selbstbewusstsein.

Wenn man genau hinsieht, bemerkt man, dass nun die 25 Heinzelmännchen in einer anderen Schule bei 25 Kindern in den Fächern kriechen um ihnen bei den ersten Schularbeiten und Tests wieder zu helfen.

Lea Wanderer 4a VS-12 im Juni 2017

Die Schülerin hat damit am Junior Bachmann Literaturwettbewerb 2017
teilgenommen und ist als Preisträgerin hervorgegangen.